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Leverkusen im Kampf gegen Plastik
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Leverkusen im Kampf gegen Plastik

Im Bundeskabinett wird am Mittwoch darüber entschieden, ob Restaurants, Bistros und Cafés für ihre To Go-Produkte zukünftig auch in Mehrwegbehältern anbieten müssen. Damit geht der Kampf dem Plastik in die nächste Runde. Bereits beschlossen ist, dass ab Juli in Leverkusen und ganz Deutschland ein Wegwerf-Kaffeebecher und Plastikstrohalme der Vergangenheit angehören.

Veröffentlicht: Mittwoch, 20.01.2021 09:07

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Viele große Veranstalter der Stadt haben das auch schon umgesetzt: Veranstalter Werner Nolden ist ziemlich stolz drauf, dass Bierbörse, Volksfest und co. schon lange plastikfrei sind. Früher habe man nach der Bierbörse acht volle Müllcontainer gehabt, heute komme man mit einem aus, so Nolden.

Im Kinopolis ist man jetzt ein halbes Jahr plastikfrei – Nachos werden in Pappschalen gefüllt und die Strohhalme sind aus Papier – genau wie im Scala. Das Restaurant hier bietet jetzt in der Corona-Zeit sogar Take-Away-Essen in Weck-Gläsern an. Auf der Idee eines einheitlichen Pfandsystems denkt die Stadt noch drauf rum. Im März will sie ein Strategiepapier ausarbeiten, in dem es unter anderem um Müllvermeidung geht.  

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