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Leverkusen: möglicherweise mehrere Todesfälle durch Hitze
© Radio Leverkusen
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Leverkusen: möglicherweise mehrere Todesfälle durch Hitze

Die Hitze bei uns in der Stadt hat mögicherweise zu mehreren Todesfällen geführt. Der Stadt Leverkusen sind aktuell 19 Todesfälle bekannt, bei denen ein möglicher Zusammenhang bestehen könnte. Ob die hohen Temperaturen im Einzelfall die Ursache waren, wird noch überprüft. In einigen Fällen ermittelt außerdem die Kriminalpolizei.

Veröffentlicht: Sonntag, 28.06.2026 15:31

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Der Medizinische Dienst der Stadt Leverkusen erhält grundsätzlich nach der Meldung beim Standesamt Kenntnis über Todesfälle. Die Stadt weist darauf hin, dass insbesondere ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen und andere vulnerable Gruppen bei langanhaltender Hitze besonders gefährdet sind.

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Rettungsdienst massiv ausgelastet

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Die anhaltende Hitze hat den Rettungsdienst in Leverkusen am Wochenende massiv gefordert. Nach Angaben der Stadt hat es allein von Samstag Morgen bis Sonntag Morgen über 150 Rettungsdiensteinsätze gegeben. Das ist knapp dreimal mehr als normalerweise. Auch am Sonntag gab es doppelt so viele Einsätze wie sonst.


Wegen der stark gestiegenen Belastung wurden seit Samstagabend auch zusätzliche Krankentransportwagen und Rettungswagen mit Personal eingesetzt. Auch die Freiwillige Feuerwehr hat den Einsatzbetrieb unterstützt. Die Stadt Leverkusen hat wegen der Entwicklung einen Krisenstab einberufen.


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Überlastung an Remigiuskrankenhaus: Feuerwehr unterstützt Notaufnahme

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Aufgrund der Hitze ist es am Wochenende auch in einem Leverkusener Krankenhaus zu einer angespannten Situation gekommen. Laut Stadt kam es am St. Remigius Krankenhaus in Opladen am Samstagnachmittag und -abend zu einer Überlastungssituation. Grund waren unter anderem Anfahrten aus anderen Städten, die in der Notaufnahme zu Wartepositionen führten.


Die Feuerwehr Leverkusen war hier mit rund 30 Leuten im Einsatz. Sie unterstützte die Klinik mit Material aus dem „Mobilen Krankenhaus“, darunter Monitore, Infusionen und Beatmungsgeräte. Zusätzlich wurde eine Station mit Hochleistungslüftern belüftet. Der unterstützende Feuerwehreinsatz endete am späten Samstagabend.


Als Vorsorgemaßnahme wurde außerdem im klimatisierten Forum ein Notlager mit Notfallbetten aufgebaut. Der Terrassensaal sollte im Bedarfsfall zur Entlastung von Altenheimen und anderen Betreuungseinrichtungen dienen. Nach Angaben der Stadt war das Angebot bis Sonntagmittag noch nicht genutzt worden. Man stand aber die gesamte Zeit mit Altenheimen und anderen Betreuungseinrichtungen in Kontakt, um im Bedarfsfall schnell habenden zu können.


Darüberhinaus richtete die Stadt offizielle Kühle Orte ein und schaltete das Hitzetelefon.

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