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Leverkusen: PFAS im Rhein sorgen für Kritik aus dem Ausland
© Radio Leverkusen/Michael Thuge
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Leverkusen: PFAS im Rhein sorgen für Kritik aus dem Ausland

Weil das Wasser im Rhein sehr hohe PFAS-Werte habe, hat sich jetzt ein niederländischer Verband an die Bezirksregierung Köln gewendet. Denn die Niederländer sehen den Ursprung der Verunreinigung durch die Ewigkeits-Chemikalien hier bei uns in Leverkusen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.07.2026 12:32

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Trinkwasser verunreinigt

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Bereits seit einigen Jahren hat RIWA-Rijn die Messwerte im Blick und findet sie zu hoch. Und das hat Konsequenzen: Die Chemikalien würden das Trinkwasser von über fünf Millionen Niederländern verunreinigen. Die Chemikalien sollen laut dem niederländischen Verband aus der Deponie in Bürrig kommen und über die Kläranlage in den Rhein geleitet werden. Der Verband bittet deshalb die Bezirksregierung Köln, dass Maßnahmen ergriffen werden.

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Das sagt die Bezirksregierung

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Die Bezirksregierung sagt auf unsere Anfrage aber, dass sie nichts machen kann, weil es keine gesetzlichen Höchstwerte gibt. Es gebe nur Richtwerte, und die würden bei der Einleitstelle des Chemparks regelmäßig unterschritten. Ein Großteil der PFAS werde aus anderen Quellen stromaufwärts eingeleitet. Aktuell leiten Currenta, Lanxess und die Firma MPM PFAS in den Rhein. Die Unternehmen arbeiten aber teilweise auch an PFAS-freien Alternativen. Das sei aber sehr komplex. Currenta selbst schreibt auf Radio Leverkusen-Anfrage, dass man an Maßnahmen arbeite, damit das Wasser zukünftig sauberer ist. 

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