
Leverkusen plant Kita-Ausbau neu
In Leverkusen soll die Kita-Planung künftig stärker am tatsächlichen Bedarf der Familien ausgerichtet werden. Ab dem Kita-Jahr 2027/2028 will die Stadt für Kinder unter drei Jahren nur noch für jedes zweite Kind einen Betreuungsplatz einplanen. Bisher lag die sogenannte Bedarfsquote bei 60 Prozent. Für Kinder ab drei Jahren soll weiterhin für alle ein Platz vorgesehen werden.
Veröffentlicht:
Grund für die Anpassung sind unter anderem sinkende Geburtenzahlen, zahlreiche freie Plätze und der Wunsch vieler Eltern, ihre Kinder länger zu Hause zu betreuen. Deshalb sollen sieben bereits geplante Kita-Neubauten vorerst nicht umgesetzt werden, darunter Projekte an der Weinhäuserstraße, der Scharnhorststraße und an der Auermühle. Die Stadt betont, dass bestehende Betreuungsplätze nicht wegfallen sollen. Insgesamt wird sogar ein Zuwachs von 344 Plätzen erwartet. Einige bestehende Kitas werden allerdings noch überprüft. Im Oktober soll der Stadtrat über die neue Bedarfsplanung entscheiden.