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Leverkusen: Streit um angebliche Briefkastenfirmen
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Leverkusen: Streit um angebliche Briefkastenfirmen

Mehr als 45 Unternehmen haben aktuell ihren Sitz im ehemaligen Sparkassen-Gebäude in Rheindorf. Darüber gibt es gerade Streit zwischen der Wohnungsgesellschaft Leverkusen und dem CDU-Politiker Scholz.

Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2026 10:37

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Firmen, die bei uns in der Stadt ihren Sitz haben, hier aber gar nicht wirklich arbeiten. Sogenannte Briefkastenfirmen sind immer wieder Thema, vor allem wegen der niedrigen Gewerbesteuer. Solche Verdachtsfälle in Rheindorf sorgen jetzt für Streit zwischen der Wohnungsgesellschaft Leverkusen und unserem Landtagsabgeordneten Scholz.

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Hat die niedrige Gewerbesteuer Unternehmen angelockt?

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Es geht um das ehemalige Sparkassen-Gebäude am Königsberger Platz. Eigentümerin ist die WGL. Mieter ist aktuell eine Firma, die die Räume wiederum an andere Unternehmen untervermietet. Aktuell sind das laut Scholz 46 Betriebe. Was ihn stört: der Mieter wirbt explizit mit den niedrigen Steuern bei uns. Der Politiker sieht deshalb die WGL in der Pflicht. Die wiederum sagt: das Geschäftsmodell ist legal. Mit Abriss des Gebäudes 2028 werde sich das Thema erledigen. Und die WGL legt gegen Scholz nach: als Ratsmitglied habe er die Senkung der Gewerbesteuer selbst mitbeschlossen.

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