
Leverkusen versinkt 2020 in wildem Müll
Das Corona-Jahr schadet dem Leverkusener Stadtbild immens. Das sagt der städtische Müllenstorger Avea. Die Verantwortlichen haben bilanziert, wie viel mehr wilder Müll in diesem Jahr angefallen ist. Bis Ende November mussten die Mitarbeiter 700 Tonnen illegalen Müll entsorgen – das sind 70 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Veröffentlicht: Dienstag, 29.12.2020 05:56
Die Avea beobachtet das Müllproblem vor allem da, wo große Wohnblöcke und Hochhäuser stehen. Oftmals landen Abfälle und Sperrmüll einfach so im Gebüsch, sagte ein Sprecher. Die Avea beobachtet, dass es in der Bevölkerung zunehmend an einem gesunden Mittelmaß fehlt: Viele Bürger seien entweder extrem penibel oder interessierten sich überhaupt nicht dafür, wie man Müll richtig entsorgt. Die höheren Entsorgungskosten für wilden Müll sind laut Avea auch ein Grund, wieso die Müllgebühren im nächsten Jahr nochmal steigen.