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Beleuchtetes Bayer-Kreuz bei Nacht über dem Werksgelände des Chempark Leverkusen
© Finn Geßner
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Leverkusen:Bayer gewinnt ersten Glyphosat-Prozess in den USA

Der Chemie- und Pharmakonzern hat gemeinsam mit seiner Tochter Monsanto einen ersten Glyphosat-Prozess in den USA gewonnen. Ein Gericht in Missouri wies die Klage ab. Das Urteil könnte Auswirkungen auf zahlreiche weitere Verfahren haben.

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Gericht weist Klage gegen Monsanto zurück

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Bayer hat in den USA einen wichtigen juristischen Erfolg erzielt. Ein Gericht im Bundesstaat Missouri hat eine Klage gegen Monsanto im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichter Glyphosat abgewiesen. Die Kläger hatten dem Unternehmen grundlegende Produktfehler und vorsätzliche Täuschung vorgeworfen. Das Gericht sah diese Vorwürfe in diesem Verfahren nicht als erwiesen an.

Zuvor hatte der US Supreme Court bereits im Sommer über die rechtliche Grundlage vieler Glyphosat-Klagen entschieden. Dabei ging es um die Frage, ob Monsanto wegen angeblich unzureichender Warnhinweise auf den Verpackungen haftbar gemacht werden kann.

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Urteil könnte Signalwirkung für weitere Glyphosat-Klagen haben

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Nachdem diese bisherige Argumentation rechtlich unter Druck geraten war, hatten Kläger ihre Strategie geändert und sich verstärkt auf angebliche Produktfehler und eine vorsätzliche Täuschung durch Monsanto berufen. Dass nun auch diese Vorwürfe vor einem Gericht in Missouri keinen Erfolg hatten, könnte für Bayer wichtig werden.

In den USA sind noch zahlreiche weitere Klagen rund um Glyphosat anhängig. Das aktuelle Urteil könnte deshalb eine Signalwirkung für kommende Verfahren haben. Allerdings bedeutet der juristische Erfolg nicht, dass damit grundsätzlich bewiesen wäre, dass Glyphosat gesundheitlich unbedenklich ist. Es handelt sich zunächst um eine Entscheidung in einem konkreten Rechtsstreit.

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