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Leverkusener Mordprozess: Urteil in Sicht
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Leverkusener Mordprozess: Urteil in Sicht

Am Kölner Landgericht ist im Prozess um die Tötung einer 30-jährigen Frau aus Opladen ein Urteil in Sicht. Nach rund 15 Verhandlungstagen wurden am Dienstag die Plädoyers gehalten – die Öffentlichkeit war dabei wegen der grausamen Details erneut ausgeschlossen.

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Der 34-jährige Angeklagte soll seine Freundin im November vergangenen Jahres mit einer Hantel mehrfach am Kopf getroffen und die Tat anschließend mit seinem Handy gefilmt haben. Das Gericht geht laut Medienberichten inzwischen offenbar davon aus, dass das Mordmerkmal der Grausamkeit nicht erfüllt ist. Ein psychiatrischer Gutachter hatte bei dem Angeklagten eine schwere psychische Störung festgestellt und eine deutlich eingeschränkte Steuerungsfähigkeit zur Tatzeit beschrieben. Deshalb könnte statt einer klassischen Haftstrafe auch die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet werden. Das Gericht sieht das Mordmerkmal der Grausamkeit laut Medienberichten offenbar nicht mehr als erfüllt an. Nach 15 Prozesstagen soll am kommenden Montag, den 5. Oktober, das Urteil fallen.

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