Linke fordern Müllscouts

Leverkusen muss mehr für das Thema wilder Müll sensibilisiert werden. Dieser Meinung ist die Partei Die Linke. Mit Blick auf das anhaltend schöne Wetter, fordern die Linken, dass in unserer Stadt künftig Grill- und Müllscouts unterwegs sind.

© Olaf Schemionneck

Ähnlich wie schon in Köln, Mainz oder Trier sollen sie Gruppen in Parks oder am Rheinufer ansprechen, informieren und Mülltüten verteilen. Müllscouts sind besser als Flyer oder Plakate, sagen die Linken. In einem Antrag an die Stadtverwaltung fordern sie, dass die Stadt die Machbarkeit von Müllscouts in Leverkusen prüft. Denkbar sind laut der Partei junge Leute, die mindestens einen Mindestlohn bekommen oder noch besser: Ehrenamtler. In Köln bewähren sich die Müllscouts schon seit vier Jahren.

Das Problem ist laut dem Leverkusener Müllentsorger Avea groß: Jährlich gibt die Stadt rund 1,4 Millionen Euro aus, um wilden Müll zu entsorgen. Eine Studie vom Bundesumweltministerium hatte zuletzt gezeigt, dass jeder Einwohner in Leverkusen etwa 140 Liter wilden Müll pro Jahr hinterlässt. 

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