
Während manche der Einrichtungen begrüßten, dass es wieder zurück in einen eingeschränkten Regelbetrieb wie im Sommer geht, bemängeln andere, wie locker die Formulierung ist.
Es kommt jetzt ganz auf die Eltern an, so eine DRK-Sprecherin für die Kindertageseinrichtungen: Wieviele werden das Angebot nutzen, wieviele behalten ihre Kinder zuhause? Der evangelische Kita-Verbund sagt, man freue sich darüber, dass jetzt wieder Regeln für einen eingeschränkten Betrieb gelten – das kenne man noch vom Sommer und das gebe auch den Eltern Planungssicherheit.
Zu unscharf sind der AWO die Regelungen: Ein Appell statt einer klaren Regel sei in Zeiten, wo Kitas und Schulen eindeutig als Infektionsherde identifiziert seien, viel zu lasch. Man werde aber das Beste draus machen – eine bessere Lösung hätte momentan einfach keiner, so ein Sprecher.
Die neuen Kita-Regeln der NRW-Landesregierung sehen vor, dass die Kitas zehn Stunden weniger Betreuung pro Kind anbieten als im Vertrag mit den Eltern vorgesehen. Zudem wird es eine Betreuung nur nur in festen Gruppen geben.