Lockdown: Hiobsbotschaft für Gastro und Einzelhandel

Hilflos und ohne Perspektive – so fühlt sich die Gastronomie bei uns in Leverkusen mit Blick auf den am Abend verlängerten und teils verschärften Corona-Lockdown. Das sagt der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga. Für viele Restaurants, Kneipen und Cafés in Leverkusen sei das nun der Todesstoß.

Die Gastronomie-Landschaft bei uns werde irgendwann nur noch sehr ausgedünnt wiederaufleben können. 

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass der Corona-Lockdown bis mindestens Ende des Monats verlängert wird. Zudem darf sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen und in Hotspots mit einer Wocheninzidenz von 200 auf 100.000 Einwohner darf sich nur noch in einem Radius von 15 Kilometer um den eigenen Wohnort bewegt werden. Davon ist Leverkusen erst einmal nicht betroffen. Aktuell haben sich in den letzten sieben Tagen rund 104 Menschen auf 100.000 Einwohner bei uns mit Corona angesteckt. Unklar ist aber noch, wie sich die Feiertage rund um Weihnachten und Silvester auf das Infektionsgeschehen ausgewirkt haben. Experten erwarten, dass die Infektionszahlen deswegen wieder steigen werden. 

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