Malteser verteidigen sich nach Testzentrums-Eklat

Nach dem Chaos am Testzentrum Auermühle am Mittwoch haben sich jetzt die Malteser zu Wort gemeldet. Ihr Sicherheitsdienst hatte viel Kritik einstecken müssen, weil Dutzende Menschen über Stunden in der Kälte hatten warten müssen, um danach weggeschickt zu werden. Auch die Kommunikation sei schlecht gewesen, hieß es. 

© Malteser Leverkusen

“Wir haben vollstes Verständnis für die Wartenden – die Situation war sehr emotional, da ist Unmut nur verständlich”, so Malteser-Chef Tim Feister. Er stellt sich trotzdem hinter den Sicherheitsdienst der Stadt: Er sei sehr bemüht und nicht unfreundlich, höchstens sehr sachlich gewesen. Man habe bis zur letzten Minute gehofft, dass die Stadt den technischen Fehler beheben kann. Als das nicht passierte, sei er selbst durch die Reihen gegangen, um die Situation zu erklären, statt einfach die Tür zuzumachen, so Feister. Der Fehler habe beim Gesundheitsamt gelegen und nicht bei den Maltesern. Trotzdem habe man die Situation auch nachträglich nochmal besprochen, um – auch mit der Stadt – zu schauen, wie es zukünftig besser laufen kann.

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