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Massive Kritik an Kardinal Woelki
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Massive Kritik an Kardinal Woelki

Die Kritik am Kölner Kardinal Woelki wird immer größer - inzwischen gibt es die ersten indirekte Rücktrittsforderung. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend nennt sein Verhalten in der Affäre um sexuellen Missbrauch “beschämend”.

Veröffentlicht: Freitag, 13.11.2020 09:00

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 “Wir wollen niemanden in einer verantwortungsvollen Position in der katholischen Kirche sehen, der das Vertrauen so vieler erschüttert hat”, heißt es von der Bistumsjugend weiter. Woelki habe die Opfer sexualisierter Gewalt allein gelassen - nur um die Institution Kirche zu schützen.

Eigentlich gibt es ein Gutachten zum sexuellen Missbrauch im Kölner Erzbistum – das will Woelki aber nicht veröffentlichen. Es gebe methodische Mängel and juristische Bedenken. Das Bistum Aachen hat eine vergleichbare Studie dagegen gestern veröffentlicht. Darin steht: Die paranoide Angst der Kirche vor Skandalen und die Tabuisierung von Sexualität seien mitverantwortlich für den Umgang mit dem Missbrauch.

Kritik an Woelki kommt auch vom Chef des Kölner Katholikenausschuss. Er hat dem Kölner Stadtanzeiger gesagt: Woelki könne die Aufklärung im Bistum nicht weiter steuern, es fehle an Vertrauen für einen Neustart. 

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