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Mehr Redebedarf und Leid beim Frauennotruf
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Mehr Redebedarf und Leid beim Frauennotruf

Weniger Beratungsgespräche, dafür aber längere und intensivere – die hat der Frauen Notruf im zweiten Jahr der Pandemie geführt. Das geht aus der Jahresbilanz der Organisation hervor. Das prägendste Thema auch weiterhin: Sexualisierte Gewalt – das Thema kam in 97 Prozent aller Beratungen vor.

Veröffentlicht: Freitag, 22.04.2022 12:50

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Gefühlt gab es in unseren Beratungen mehr Redebedarf und mehr Leid, so die Chefin des Frauennotrufs im RL-Gespräch. Die Isolation durch die Pandemie habe bei vielen Themen von früher aufkochen lassen, die sonst durch Ablenkung und viele soziale Kontakte in den Hintergrund gerückt waren. Sicher habe es in der Corona-Zeit auch mehr häusliche Gewalt gegeben, heißt es – verlässliche Zahlen dazu gebe es aber nicht. Der Frauennotruf hat 2021 rund 440 Beratungen durchgeführt – 35 Prozent davon dauerten über eine Stunde oder länger. 

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