
Mehr Transparenz nach Explosion versprochen
Nach Bekanntwerden, dass nach der Explosion in der Müllverbrennungsanlage Bürrig belastetes Löschwasser in den Rhein geleitet wurde, schaltet sich jetzt auch die Bezirksregierung Köln ein. Sie hat mehr Transparenz im Umgang mit den Ereignissen rund um die Explosion angekündigt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.12.2021 11:49
Die Bezirksregierung Köln wurde von Currenta erst einen Tag später über die Löschwasser-Maßnahme unterrichtet. Sie kann das Vorgehen nach eigener Aussage aber nachvollziehen: Laut Bezirksregierung wurden keine Grenzwerte für den Giftstoff Clothianidin nachgewiesen. Allerdings gab es für diesen Stoff vorher auch keine Grenzwerte. Diese wurden erst im Nachgang in einer Mischungsrechnung vom Landesumweltamt aufgestellt. Bevor die Müllverbrennungsanlage künftig wieder in Betrieb geht, will die Bezirksregierung Lokalpolitiker, Bürger und Anwohner aus Leverkusen mit ins Boot holen.