
Doch genau wie die guten Nachrichten der Statistik – nämlich pünktlichere Züge und weniger Beschwerden – ist diese Zahl schwer vergleichbar mit den Vorjahren. Das einzige, was sich deutlich zeigen würde, ist der anhaltende Personalmangel im Nahverkehr, so ein Sprecher: Besonders Lokführer und Mitarbeiter der Werkstätten werden händeringend gesucht. Das spiegele sich auch in der Zahl der Zugausfälle wieder, heißt es: Die sind im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent angestiegen, und das, nachdem man die Ausfälle durch Corona-Fahrpläne und Lockdowns rausrechnet. Neben wenigen Mitarbeitern spielen hier aber auch die Baustellen der Region eine Rolle. Die werden uns auch noch weiter beschäftigten, so der NVR – das sei allerdings auch zwingend notwendig, um die Strecken fit für die Zukunft zu machen.