
Mehrfamilienhaus in Leverkusen-Steinbüchel evakuiert
Wegen aufgewirbeltem Asbest mussten rund 45 Menschen in Steinbüchel am Dienstagabend ihre Wohnungen verlassen. Laut Stadt gibt es in dem achtgeschossigen Wohnhaus an der Käthe-Kollwitz-Straße aktuell Sanierungsarbeiten. Dabei ist es zu einer Asbestbelastung gekommen.
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Die Stadt hat das Gebäude deshalb am Abend vorsorglich geräumt. Die Feuerwehr Leverkusen hat die Betroffenen vorübergehend mit Kleidung versorgt. Einige Bewohner sind zwischenzeitlich in einem Wupsi-Bus untergekommen. Für Kinder und andere schutzbedürftige Personen hat die Stadt außerdem eine Aufenthaltsmöglichkeit in der Montanus-Realschule geschaffen. Über Nacht sind alle dann in Hotels oder bei Bekannten untergekommen.
Mehrfamilienhaus muss erst gereinigt werden
Der Einsatz der Feuerwehr war gegen Mitternacht erstmal beendet. Die Stadt ist jetzt im engen Austausch mit dem Eigentümer des Mehrfamilienhauses. Noch in der Nacht hat eine Fachfirma mit einer Spezialreinigung der betroffenen Bereiche begonnen. Erst wenn sie fertig ist, können die Bewohner zurück in ihre Wohnungen. Neben der Feuerwehr waren am Abend auch Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt, Soziales und auch der Kommunale Ordnungsdienst im Einsatz.
Geringes Risiko für Gesundheitsschäden
Laut Stadt haben die Sanierungsarbeiten in unbewohnten Wohnungen stattgefunden. Hier könnten sich Asbeststäube im Flur angesammelt haben und von hieraus ins Treppenhaus gelangt sein. Die Evakuierung des Mehrfamilienhauses war laut Stadt eine präventive Schutzmaßnahme. Dass Bewohnerinnen und Bewohner durch Asbestfasern gesundheitlichen Langzeitfolgen befürchten müssen, ist laut Experten nicht sehr wahrscheinlich. Im Laufe des Mittwochs möchte die Stadt nochmal ein Update geben.