
Mikroplastik im Rhein bei Leverkusen
Mikroplastikteilchen, die von den Tieren im Wasser mit Nahrung verwechselt werden und dann am Ende über die Nahrungskette auf unseren Tellern landen – die gibt es im Raum Leverkusen und Köln mehr als anderswo. Das ergeben zumindest die Untersuchungen, die Greenpeace auf dem Rhein durchführt hat.
Veröffentlicht: Dienstag, 06.10.2020 14:40
24 Stunden Zeit hat sich die Umweltorganisation genommen, um mit zwei Schlauchbooten das Rheinwasser zu untersuchen. Den Negativrekord in der Region gab es bei Dormagen, aber auch Leverkusen hat schlechte Werte. Die Fragmente, die hier bei uns auf Höhe Leverkusen gefunden wurden, sind vor allem in Kosmetik und Wasseraufbereitungsanlagen zu finden, so Greenpeace. Aber auch Abfälle am Ufer spielen eine große Rolle für die Verschmutzung. In den nächsten sechs Wochen soll jetzt den genauen Ursachen für die schlechten Werte bei Köln und Leverkusen gefunden werden.