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Millionen-Zahlung an Kläger
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Millionen-Zahlung an Kläger

Mitten in der Klagewelle wegen Glyphosat will sich Bayer in den USA jetzt von einem anderen Rechtsrisiko freikaufen. Es geht um 25.000 Klagen gegen den Blutgerinnungshemmer Xarelto.

Veröffentlicht: Dienstag, 26.03.2019 07:59

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Der Leverkusener Chemiekonzern soll sich mit den Klägern jetzt auf einen Vergleich geeinigt haben. Knapp 700 Millionen Euro – so viel will Bayer mit seinem Partnerunternehmen Janssen Pharmaceuticals zahlen, um weitere Prozesse wegen Xarelto abzuwenden. Die Zahlung würden Bayer und Janssen zu gleichen Teilen unter sich aufteilen.

Das Medikament steht in der Kritik, weil es in einigen Fällen zu unerwünschten Blutungen oder sogar zum Tod geführt haben soll.

Alle Gerichtsverfahren sind bisher zu Gunsten von Bayer ausgegangen. Mit den Ausgleichszahlungen will Bayer Folgekosten durch weitere Gerichtsprozesse verhindern.

Der Blutgerinnungshemmer Xarelto gilt als einer der Wachstumsträger im Pharma-Geschäft von Bayer. Allein im letzten Jahr hat Bayer über das Medikament 3,6 Milliarden Euro eingenommen. 

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