Ministerium kritisiert Leverkusens Haltung zum A1-Rastplatz

Leverkusen sollte seine ablehnende Haltung gegenüber des geplanten Rastplatzes an der A1 ablegen. Mit diesen Worten reagiert das  Bundesverkehrsministeriums auf einen Brief von Oberbürgermeister Richrath. Er hatte Anfang April die schlechte Kommunikation rund um das Bauprojekt kritisiert und eine Rücknahme der Bau-Entscheidung gefordert.

Autobahn, Schild, Symbolbild, A1, A3
© Benedikt Klein

Die Haltung des Bundesverkehrsministeriums ist deutlich: Man habe gewissenhaft abgewogen, welche Standorte für den dringend benötigten Rastplatz möglich seien und sich schließlich für einen Parkplatz zwischen Steinbüchel und Lützenkirchen entschieden. Das sei auch für Leverkusen förderlich, so das Ministerium. “Zu Recht werben Sie auf ihrer Homepage mit einem guten Autobahnanschluss für die Ansiedlung von Wirtschaftsunternehmen”, heißt es in dem Brief an Richrath. Dazu gehöre aber auch die Infrastruktur, die LKW-Fahrern die nötigen Ruhezeiten ermöglicht. In den weiteren Planungsprozess werde man Leverkusen selbstverständlich einbeziehen, heißt es weiter. 

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