
Mobilitätskonzept: Priorität auf Fahrradwege
Verlängerte Fahrradstraßen, barrierefreie Fußgängerzonen und neue Schnellbuslinien nach Köln oder Dormagen. Mit diesen Maßnahmen will die Stadt in den nächsten Jahren die Verkehrswende in Leverkusen schaffen. So steht es im neuen Mobilitätskonzept, das die Stadt am Donnerstag im Forum vor rund 100 interessierten Bürgern vorgestellt hat.
Veröffentlicht: Freitag, 24.01.2020 05:21
Das Konzept dient zunächst als Leitfaden. Konkrete Orte und Straßen für Maßnahmen, stehen noch nicht fest. Alle zusammen würden laut Stadt schätzungsweise 200 Millionen Euro kosten. Bis 2035 will die Verwaltung die Verkehrswende mit einem Teil der Maßnahmen schaffen. Als erstes soll der Ausbau der Fahrradwege beginnen. Ende März stimmt der Leverkusener Stadtrat über das Konzept ab. Zuletzt konnten Bürger immer wieder Kritik und Anregungen äußern, wo im Stadtgebiet dringend Handlungsbedarf ist.