
Dort wurde im nicht öffentlichen Teil der Sitzung ein Antrag der CDU abgelehnt: Sie hatte gefordert, dass die Stadt vom Verkauf des Grundstücks zurück tritt, sollte die Moschee nicht bis November 2019 fertig werden.
Auslöser für den Ärger der CDU war gewesen, dass die Baupläne für die Moschee ohne Abstimmung durch den Stadtrat nachträglich verändert worden sind: Urprünglich hatte die Stadt das Grundstück unter der Prämisse verkauft, dass der marrokanische Verein ein "gestalterisch zurückhaltendes" Gebäude baut.
Man habe lange und kontrovers über das Thema diskutiert, so Stefan Hebbel von der Leverkusener CDU. Am Ende habe der Rat mit einer Stimme Unterschied beschlossen, nicht vom Verkauf zurückzutreten – und das akzeptiere man jetzt auch, so Hebbel.