
Mutmaßliche IS-Terroristin sagt aus
„Ich bereue, dass ich meine Tochter diesen Gefahren ausgesetzt habe.“ Mit diesen Worten hat die mutmaßliche Leverkusener IS-Terroristin am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf zum ersten Mal ihr Schweigen gebrochen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.03.2021 16:13
Sie steht unter anderem wegen Kriegsverbrechen, Menschenhandel und Freiheitsberaubung vor Gericht und soll eine Sklavin ausgenutzt haben. Sie habe den falschen Versprechungen des IS geglaubt und vieles nicht hinterfragt, sagte sie.
In einer Leverkusener Moschee und über Facebook sei sie in Kontakt zu den radikalen Islamisten gekommen, sagt sie. 2015 war sie mit ihrer damals dreijährigen Tochter nach Syrien ausgereist und hatte sich dort dem IS angeschlossen. Im März letzten Jahres war sie in kurdische Gefangenschaft geraten.
Am 22. April soll das Urteil gegen die 35-jährige Deutsche fallen.