
Nach der Flut: "Glimpfliche" Schäden an der Natur
Dicke, gesunde Bäume entwurzelt und Wege verwüstet – trotz großer Schäden ist die Natur in Leverkusen bei der Flut im vergangenen Juli nochmal glimpflich davongekommen, sagt Stadtgrün. Demnach sind dem Hochwasser im vergangenen Jahr bei uns 71 Bäume in den Wäldern und städtischen Parkanlagen zum Opfer gefallen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 07.04.2022 12:13
Die größten Schäden gibt es entlang der Wege an der Wupper vorbei an Opladen bis zur Leichlinger Stadtgrenze, und entlang der Dhünn in Schlebusch. Die meisten Schäden sind mittlerweile beseitigt, das hat bislang 600.000 Euro gekostet. Weitere 100.000 kommen wohl in der Bilanz noch dazu, für die Reparatur beispielsweise von Zäunen, die die Flut mitgerissen hatte. Einen Teil der Kosten will sich die Stadt jetzt über Fördergelder vom Land zurückholen. In der Rehbockanlage in Opladen, wo die Flut eine große Esskastanie weggerissen hatte, hat die Sparkasse Leverkusen heute einen neuen Trompetenbaum pflanzen lassen. Er bildet demnach besonders starke Wurzeln soll ein Symbol für den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe sein.