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Nach Zwischenfällen im Chempark: NRW-weite Prüfungen
© Chempark
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Nach Zwischenfällen im Chempark: NRW-weite Prüfungen

Nach der verheerenden Explosion in der Müllverbrennungsanlage in Bürrig letzten Sommer und weiteren Zwischenfällen im Chempark in Wiesdorf will Umweltministerin Ursula Heinen-Esser jetzt alle Chemieparks in NRW systematisch überprüfen lassen. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 23.02.2022 05:40

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Dabei gehe es vor allem um das Sicherheitsmanagement und organisatorische Strukturen. Parallel läuft noch immer die Aufarbeitung der Explosion in Bürrig. Laut Heinen-Esser sind noch einige Fragen ungeklärt. Ein Begleitkreis aus Politikern, Naturschützern und Anwohnern hilft die zu klären und macht Vorschläge zur Verbesserung. Demnach sollen künfitg zum Beispiel keine Abfälle mehr in Bürrig angeliefert werden, die sich von selbst erhitzen können und vor dem Verbrennen der Abfälle soll es zusätzliche Prüfungen geben. Außerdem sind engmaschigere Überprüfungen durch den TÜV angedacht.

Bis die Sondermüllverbrennungsanlage in Bürrig wieder in Betrieb gehen kann, wird es voraussichtlich noch einige Wochen, wenn nicht Monate dauern. Laut NRW-Umweltministerin Heinen-Esser müssen zunächst alle Unterlagen vorgelegt, die erforderlichen Prüfungen abgeschlossen und nötige Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt sein. Störfall-Experte Jochum geht davon aus, dass das in frühestens sechs Wochen der Fall sein könnte. 

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