
Darin fordert die Partei Akteneinsicht von der Stadt. Im Kaufvertrag geht laut CDU hervor, dass die Moschee bis Mitte November fertig sein muss – gelingt das nicht, würde das Grundstück wieder zurück an die Stadt gehen, sagt die CDU.
"Wir sind nicht gegen andere Religionen oder eine Moschee – die gibt es in Leverkusen an anderer Stelle auch", sagt die CDU. Man sei aber unzufrieden, dass ohne Abstimmung durch den Leverkusener Stadtrat nachträglich Minarett und Kuppel im Bauplan ergänzt wurden. Die Stadt hatte das Grundstück eigentlich unter der Prämisse an den Marokkanischen Verein verkauft, ein "gestalterisch zurückhaltendes" Gebäude zu bauen.
Bis jetzt ist auf dem Gelände an der Poststraße noch kein Baufortschritt zu erkennen. Sollte der Verein die Frist bis Herbst nicht einhalten, müsse die Stadt von ihrem vertraglichen Rücktrittsrecht Gebrauch machen, so die Forderung der CDU.