
Neue Ermittlungen gegen Monsanto
Die Negativ-Schlagzeilen um Bayers Tochter Monsanto reißen nicht ab. Laut Medienberichten wirft die Staatsanwaltschaft der Stadt Los Angeles dem Saatgutriesen jetzt vor, über Jahre wissentlich Gewässer verschmutzt zu haben.
Veröffentlicht: Dienstag, 08.03.2022 10:22
Es geht offenbar um Jahrzehnte: Bis 1979 soll Monsanto PCB-Stoffe in Flüsse geleitet haben, obwohl das Unternehmen zu der Zeit bereits gewusst habe, wie giftig die Stoffe sind. PCB gilt als eine gesundheitsschädliche und sogar krebserregende Chemikalie. In Deutschland ist die Verwendung bereits seit über 30 Jahren verboten, denn PCB kann in der Umwelt nur schwer bis kaum abgebaut werden. Wie unter anderem der Spiegel und NTV berichten, sei es laut der Staatsanwaltschaft L.A: Zeit für Monsanto, aufzuräumen und zu zahlen. "Die gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen von PCB-Stoffen, an deren Reduzierung die Stadt in ganz Los Angeles hart arbeitet - würden einfach nur sprachlos machen", heißt es.