Neue Gutachter am Explosionsort

Rund fünf Monate nach der verheerenden Explosion in der Sondermüllverbrennungsanlage in Bürrig wird die Ursache des Unglücks weiter untersucht. Der von der Bezirksregierung Köln beauftragte Gutachter hat jetzt einen weiteren Zwischenbericht vorgelegt.

© Chempark

Der neue Zwischenbereicht bestätigt die bisherigen Annahmen, dass es offenbar Probleme bei der Lagerung eines Abfallstoffs gegeben hat. Es sei zu einem drastischen Temperatur- und Druckanstieg und damit letztlich zur Explosion gekommen. Warum, das ist noch immer unklar. Fest steht jetzt: Das Abfallprodukt kam aus Dänemark. Es war bereits die zweite Anlieferung diesr Art. Bei der ersten wurde der Abfall direkt in die Verbrennung gegeben, bei der zweiten jedoch erst zwischengelagert. Deswegen steht jetzt auch das Sicherheitsmanagement von Currenta auf dem Prüfstand. Der Chempark-Betreiber hat dafür auf Anordnung der Bezirksregierung ein unabhängiges Gutachterteam brauftragt. Das soll seine Arbeit noch in diesem Monat aufnehmen. 

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