
Erste Kamera installiert – weitere folgen
An der A1 Rheinbrücke ist jetzt eine erste Kamera installiert worden. Sie soll der Autobahn GmbH künftig einen besseren Überblick über die Brücke geben – vor allem bei winterlichen Wetterlagen. Hintergrund sind die Vorfälle im vergangenen Winter, als herunterfallende Eisplatten für große Aufregung und eine längere Sperrung gesorgt hatten. Die aktuell installierte Kamera ist allerdings nur eine Übergangslösung. Geplant sind insgesamt zwei fest installierte Kameras, die im Laufe des Jahres an den sogenannten Verkehrsbrücken – also den großen Trägern mit den Autobahnschildern – angebracht werden sollen. Spätestens vor dem nächsten Winter sollen diese einsatzbereit sein. Ein genaues Datum steht bislang noch nicht fest.
Einsatz nur bei Winterwetter – keine Dauerüberwachung
Die Autobahn GmbH betont, dass es sich bei den Kameras nicht um ein dauerhaftes Überwachungssystem handelt. Aus Datenschutzgründen werden die Kameras nicht kontinuierlich betrieben. Stattdessen sollen sie ausschließlich dann aktiviert werden, wenn Schnee oder Frost vorhergesagt sind. Auch die derzeit angebrachte Kamera funktioniert nach diesem Prinzip und filmt nicht permanent. Ziel ist es, bei möglichen Gefahrenlagen schneller reagieren zu können – ohne dabei gegen Datenschutzvorgaben zu verstoßen.