
Neue Notruf-Technologie soll geprüft werden
Beim Notruf nach einem Unfall direkt via Kamera mit den Einsatzkräften verbunden werden – das könnte in Leverkusen bald möglich sein. Das wünscht sich die Leverkusener CDU. Die Partei hat die Verwaltung jetzt beauftragt, die so genannte "Emergency Eye"-Technologie zu prüfen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.05.2019 04:01
Mit der "Emergency Eye"-Technik sendet die Leitstelle einem Anrufer eine SMS, in der ein Link ist. Klickt der Anrufer ihn an, wird der Leitstelle zum einen sein GPS-Signal gesendet, außerdem hat sie Zugriff auf die Kamera des anrufenden Handys. Das würde sowohl die Ortung von Notrufen beschleunigen und vereinfachen, sagt die CDU. Außerdem könnte die Leitstelle direkte Hilfestellungen bei der Ersten Hilfe geben und die Lage vor Ort besser einschätzen – das schone Ressourcen. Der Kreis Neuss arbeitet zum Beispiel schon mit der "Emergency-Eye"-Technik. Nun soll Leverkusen prüfen, wie teuer und umsetzbar sie für unsere Stadt wäre.