
Niedrigwasser in Leverkusen: Schnelle Optimierung gefordert
Der niedrige Wasserstand des Rheins sorgt auch in Leverkusen für Probleme. Frachtschiffe können unter anderem am Chempark weniger laden – und die Transporte werden teurer. Leverkusen, Köln und Bonn wollen deshalb gemeinsam mit Bund und Land gegensteuern.
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Niedriger Rheinpegel belastet Unternehmen in Leverkusen
Der Rhein ist für Leverkusen eine wichtige Verkehrsader. Der niedrige Wasserstand hat in den vergangenen Monaten aber immer wieder dafür gesorgt, dass Frachtschiffe zum Beispiel am Chempark teilweise weniger laden konnten. Das macht die Transporte teurer und kann sich auch auf die Lieferketten und damit auf die Unternehmen in der Region auswirken.
Stefan Hebbel fordert schnelle Optimierung der Fahrrinne
Leverkusen, Köln und Bonn wollen deshalb gemeinsam mit Bund und Land nach Lösungen suchen. Wasserstraße, Schiene und Straße sollen künftig besser zusammenspielen. Leverkusens Oberbürgermeister Stefan Hebbel fordert außerdem, die geplante Optimierung der Fahrrinne schnell und zuverlässig umzusetzen. Kurzfristig soll mehr Güterverkehr auf die Schiene verlagert werden. Gleichzeitig soll das Niedrigwasser dauerhaft beobachtet werden, damit mögliche Probleme bei der Versorgung früh erkannt werden. So soll der Rhein auch bei künftig häufigerem Niedrigwasser eine zuverlässige Verkehrsader für die Unternehmen in Leverkusen und der Region bleiben.