
Niedrigwasser: Mess-Schiffe prüfen Fahrrinne bei Leverkusen
Der historisch niedrige Pegel des Rheins beschäftigt weiter die Behörden. Heute sind mehrere Mess-Schiffe unterwegs, um die Fahrrinne neu zu vermessen. Die Ergebnisse könnten auch für Leverkusen wichtige Folgen haben.
Veröffentlicht: Dienstag, 04.08.2026 06:06
Messungen sollen aktuelle Daten liefern
Mehrere Mess-Schiffe sind heute auf dem Rhein unterwegs, um den Pegelstand und vor allem die Tiefe der Fahrrinne genau zu erfassen. Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes stimmen einige ältere Messdaten inzwischen nicht mehr mit der tatsächlichen Situation überein. Grund dafür ist die natürliche Veränderung des Flussbetts im Laufe der Zeit. Die neuen Messungen sollen eine aktuelle Grundlage für weitere Planungen schaffen.
Vertiefung der Fahrrinne auch für Leverkusen denkbar
NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer plant unterdessen die Einrichtung einer Taskforce, die Möglichkeiten zur Vertiefung der Fahrrinne prüfen soll. Von möglichen Bauarbeiten wäre auch der Rheinabschnitt bei Leverkusen betroffen. Ziel ist es, die Schifffahrt auch bei Niedrigwasser besser aufrechtzuerhalten. Davon könnten unter anderem Unternehmen aus dem Chempark profitieren, die auf den Transport ihrer Güter per Schiff angewiesen sind.