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Niedrigwasser: Probleme für die Tierwelt
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Niedrigwasser: Probleme für die Tierwelt

Nur minimal hat sich der Rheinpegel in den vergangenen Tagen verändert: Er liegt jetzt bei 75 Zentimetern. Das macht auch den Fischen im Rhein zu schaffen. Ihr Lebensraum wird nicht nur stark verengt und hoch frequentiert von Schiffen befahren – auch seine Qualität lässt stark nach.

Veröffentlicht: Freitag, 19.08.2022 12:37

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Knackpunkte für die Lebewesen des Rheins sind unter anderem Temperatur, Sauerstoff- und Schadstoffgehalt. Steigt die Temperatur auf über 23 Grad an, wird es für einige Fische schon schwierig, so ein Experte vom BUND. Zudem sinkt dadurch automatisch die Sauerstoffsättigung. Schadstoffe hingegen bleiben im Rhein – ihre Konzentration wird aber größer, je weniger Wasser im Flussbett ist.

Außerdem dürfe man nicht unterschätzen, wie wichtig die verschiedenen Abschnitte eines Gewässers sind: Wenn Flachwasserzonen am Rand eines Flusses wie dem Rhein trockenfallen, ziehen etliche Tierarten in die tieferen Gewässer um – und für die dort ansässigen Tierarten wird es enger, sagt der BUND. Das wird es sowieso schon, denn neben mehr Tieren sind viel mehr Schiffe auf dem Rhein unterwegs, weil jedes einzelne von ihnen viel weniger Ladung transportieren kann. Auch das führt für viele Fische zum Tod – gerade für größere, die nicht mehr einfach nach links und rechts ausweichen können.

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