
Notfallpläne für Opladener Bierbörse und Volksfest Schlebusch
“Lieber eine Bierbörse bei Bodenfrost als keine!” Mit dieser Einstellung reagiert Leverkusens Veranstalter Werner Nolden auf die aktuelle Corona-Krise. Er beginnt gerade damit, Notfallpläne für seine geplanten Events wie die 25 Bierbörsen in ganz Deutschland zu entwerfen.
Veröffentlicht: Dienstag, 07.04.2020 13:34
Zwei Absagen, zwei Verschiebungen für die ersten Bierbörsen im Mai – weiter sei er noch nicht, so Nolden. Stand jetzt findet die Bierbörse in Opladen im August und auch das Volksfest Schlebusch im Juni statt, sagt Nolden. Dennoch hat er für beide Veranstaltungen schon Ideen, sollte Corona auch dann noch dazwischenfunken.
Das Volksfest könnte notfalls auf das letzte August-Wochenende rücken. Die Bierbörse will er, wenn es hart auf hart kommt, in einem 100 Meter langen Zelt veranstalten – im Winter, so Nolden. Das sei besser als nichts, auch für die Brauereien.
Selbst die großen Kölner Betriebe verkauften seit Corona nämlich kaum noch Fässer, viele hätten all ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt, so Nolden.
Sollte das Corona-Virus allerdings auch die Kölner Lichter im Juli lahm legen, sieht Nolden schwarz: Rund 100 Partner seien da im Boot, einen Ersatztermin für so ein Riesen-Event zu finden, dürfte unmöglich sein.