Olympia in Leverkusen unwahrscheinlich

Olympische Sommerspiele 2032 in der Rhein-Ruhr-Region mit dem Austragungsort Leverkusen werden immer unwahrscheinlicher. Das Internationale Olympische Komitee hat jetzt eine Vorfestlegung für das australische Brisbane getroffen.

BayArena, Fußball, Stadion, Symbolbild
© Benedikt Klein

Überrascht und enttäuscht sind die Verantwortlichen bei der Bewerbungsinitiative Rhein-Ruhr. In den nächsten Monaten war eigentlich noch ein Bürgerentscheid in unserer Region geplant. Angedacht war, dass die BayArena ein Austragungsort für olympische Fußballspiele werden könnte.

Insgesamt hatten sich die Initiatoren durch Olympia 2032 in der Region einen wirtschaftlichen Schub versprochen – in Sachen Mobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Jetzt wollen die Verantwortlichen der Olympia-Bewerbung für die Rhein-Ruhr-Region beraten, wie es weitergehen könnte.

Das Internationale Olympische Komitee will jetzt erstmal nur mit Brisbane verhandeln. Hier gebe es optimale Voraussetzungen für Olympia 2032, heißt es. Mit der Vorfestlegung will das IOC nach eigener Aussage verhindern, dass sich Kandidaten öffentlich attackieren und viel Geld in Lobbyarbeit und Berater stecken. Das jetzt gewählte Verfahren diene der Versachlichung, heißt es.

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