Pandemie verstärkt Gewalt an Frauen

Die Beratungsstellen in unserer Stadt warnen am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Kindern vor einer Zunahme von häuslicher Gewalt. Die Corona-Pandemie führe dazu, dass sich familiäre Konflikte zuspitzen – durch Frust, Ärger um die Kinderbetreuung oder Arbeitslosigkeit.

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Die Frauenberatungsstelle appelliert an betroffene Frauen nicht zu zögern und sich Hilfe zu suchen.

Jede dritte Frau in Deutschland wird mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer und/oder sexualisierter Gewalt. Doch nicht alle holen sich Hilfe, sagt die Frauenberatungsstelle. Bis Oktober hat sie mit mehr als 330 Frauen Beratungsgespräche geführt, die Opfer von Gewalt geworden sind. Das waren deutlich mehr als noch 2019. Die Dunkelziffer liegt laut Frauenberatungsstelle deutlich höher. In unserer Stadt gibt es mehrere Stellen, die sich um betroffene Frauen kümmern: Etwa die Frauenberatungsstelle, der Frauennotruf, der Frauenring, das Frauenbüro und das Frauenhaus.

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