
Partymüll an Badeseen bleibt Problem
Pizzakartons, Abfälle verbotener Grill-Partys oder andere Camping-Reste – an dieses Bild rund um die Müllcontainer an den Leverkusener Seen hat man sich schon fast gewöhnt. Immer wieder wird der Leverkusener Müllentsorger Avea dafür kritisiert – doch der kann auch nur bedingt etwas tun.
Veröffentlicht: Samstag, 15.08.2020 09:24
Dreimal die Woche am Hitdorfer See und zweimal am Silbersee ist die Avea aktuell unterwegs – an den Wochenenden kümmern sich zusätzlich Kioskpächter und der Jobservice um die Mülltonnen. Auch gibt es im Sommer zusätzliche Tonnen für Abfälle an den Seen.
Das Problem ist aber gar nicht mal so die Frequenz der Abholung, so die Avea, sondern der Umgang mit Müll: Die Leute zerkleinern zum Beispiel Pizzakartons nicht, sondern schmeißen sie direkt weg – dadurch entsteht der Eindruck, dass Mülltonnen voll sind, in die eigentlich noch viel mehr reinpassen würde.
Außerdem beobachtet die Avea, dass nur die Tonnen nahe der Badestelle genutzt werden. Abfallbehälter, die nur wenig weiter aufgestellt wurden, werden kaum befüllt, so die Müllentsorger.