
PCB: Teil-Entwarnung für Leverkusen-Opladen
Nach dem PCB-Fund in Pflanzen in der Opladener Neustadt gibt es jetzt eine erste Teil-Entwarnung. Laut Stadt ist der Boden nicht mit dem gesundheitsschädlichen Stoff belastet, das haben Untersuchungen ergeben. Anwohner sollten trotzdem noch bei selbst angebautem Blattgemüse aufpassen.
Veröffentlicht: Dienstag, 06.02.2024 10:08
Im Herbst war ein erhöhter PCB-Gehalt in Löwenzahnpflanzen festgestellt worden. Die Stadt hatte allen Anwohner in der Opladener Neustadt daraufhin empfohlen, vorsorglich kein selbst angebautes Gemüse zu essen. Diese Empfehlung kann die Stadt nach verschiedenen Untersuchungen jetzt größtenteils zurücknehmen.
Der Boden ist demnach nicht belastest. Nur selbst angebauten Grünkohl, Mangold oder Pflücksalate sollten Anwohner vorsorglich nur in kleinen Mengen essen: maximal viermal die Woche maximal 250 Gramm. Betroffen sind Anwohner in dem Bereich zwischen Karlstraße, Friedrich-List-Straße, Wilhelmstraße und der Straße „Im Hederichsfeld“. Experten vermuten, dass das PCB über die Luft an die Pflanzen kommt. Wo genau die PCB-Quelle in der Opladener Neustadt ist, sollen jetzt weitere Untersuchungen zeigen.