
Polizei Köln zieht Bilanz nach Halloween-Ausschreitungen
Nach den Ausschreitungen rund um die „Gen Z regelt“-Demo und Halloween-Nacht in Köln hat die Polizei eine erste Bilanz veröffentlicht. Insgesamt wurden 23 Polizistinnen und Polizisten verletzt. Außerdem gingen Fensterfronten zu Bruch und mehrere Einsatzfahrzeuge wurden beschädigt.
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Die Kundgebung am Konrad-Adenauer-Ufer war zunächst weitgehend friedlich verlaufen. Nachdem einzelne Teilnehmer Pyrotechnik gezündet und sich vermummt hatten, wurde sie gegen 16 Uhr beendet. Danach griffen Gruppen Einsatzkräfte mit Glasflaschen, Steinen und Böllern an. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Bis etwa 1:30 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte knapp 1.000 Menschen. Dabei stellten sie unter anderem Stichwaffen, selbstgebaute Pyrotechnik, Molotow-Cocktails und Vermummungsmaterial sicher. Ein Mann soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Ihm wird vorgeworfen, Polizisten beleidigt und angegriffen zu haben. Die Polizei geht davon aus, dass externe Gruppen die Versammlung als Deckmantel für geplante Gewalt genutzt haben könnten. Die Initiative „Gen Z regelt“ distanzierte sich von den Ausschreitungen. Wer genau für die Angriffe verantwortlich ist, ist noch nicht abschließend geklärt.