Probleme bei Hausarzt-Impfungen

Die Impf-Offensive bei Leverkusens Hausärzten wird durch mangelnde Organisation der NRW-Landesregierung ausgebremst. Das beklagt Leverkusens Apothekensprecher. In den kommenden Wochen stehen die ersten Zweitimpfungen bei den Hausärzten an – damit würden die verfügbaren Impf-Dosen aber kaum für neue Erstimpfungen reichen. 

© Pixabay

Es geht um den Biontech-Impfstoff. Im Schnitt bekommen die Leverkusener Hausärzte pro Woche rund 30 Impf-Dosen zur Verfügung gestellt. An dieser Zahl werde sich auch in den kommenden Wochen nichts ändern, sagt der Apothekensprecher, der für die Verteilung der Impfdosen zuständig ist. Das sei nicht durchdacht, denn die Ärzte bräuchten mindestens doppelt so viele, um auch weitere Erst-Impfungen durchführen zu können. Das Land muss die Impfmengen dringend aufstocken, so die Forderung. Andernfalls würde die Durchimpfung bei den Hausärzten in Leverkusen für mehrere Wochen zurückfallen. 

Keine Probleme gibt es laut dem Sprecher dagegen beim Astrazeneca-Impfstoff – davon sei inzwischen ausreichend verfügbar. 

Weitere Meldungen