
Radon-Untersuchungen
Gibt es in Leverkusen radioaktive Strahlung? Das will die Stadt jetzt prüfen. Dafür werden in den nächsten Wochen Bodenluftuntersuchungen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet durchgeführt. Die Maßnahme ist wegen des neuen Strahlenschutzgesetzes notwendig, welches Ende letzten Jahres in Kraft getreten ist.
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.06.2019 05:44
Insgesamt sollen an 40 Messorten in Leverkusen Bodenluftproben entnommen werden – davon betroffen sind sowohl städtische als auch private Grundstücke.
Im Fokus der Untersuchung steht dabei das natürliche radioaktive Gas „Radon“. Das kann aus dem Baugrund über undichte Fundamentplatten, Risse im Mauerwerk oder über Kabel und Rohre in Gebäude aufsteigen und sich dort anreichern, sagt die Stadt.
Sie geht aber nicht davon aus, dass in Leverkusen mit einer höhere Konzentration des Gases zu rechnen ist. Je nachdem wie die Proben ausfallen werden weitere Maßnahmen geplant, sagt die Stadt.