
Der Fall hatte vor knapp anderthalb Jahren für Aufsehen gesorgt. Tatort war eine Wohnung an der Hamberger Straße. Das Opfer wurde mit massiven Stichverletzungen tot aufgefunden.
Der Fall wird jetzt nochmal komplett neu aufgerollt. Eigentlich waren die beiden Angeklagten im November zu Haftstrafen verurteilt worden. Der heute 24-jährige Angeklagte wegen Totschlag, der 30-jährige Angeklagte wegen schwerer räuberischer Erpressung. Beide sind danach in Revision gegangen. Der Bundesgerichtshof hat die Revision zugelassen und fordert vom Landgericht Köln, dass für den Tatvorwurf Totschlag mehr Beweise hermüssen.
In der Anklageschrift steht, dass der 24-jährige Angeklagte auf das Opfer mit einem Küchenbeil eingestochen haben soll. Vorausgegangen war offenbar ein Geldstreit um Drogen.