RS-Virus bei Kindern im Umlauf

In Leverkusen und der Region müssen aktuell wieder deutlich mehr Kinder wegen des RS-Virus stationär in Krankenhäusern behandelt werden. Das sorgt für volle Kinderkliniken – auch am Klinikum in Schlebusch. Das Problem: Nach der Hochwasserkatastrophe im Juli stehen dem Krankenhaus weniger Betten zur Verfügung und in Köln sorgt ein akuter Personalmangel für Engpässe. 

© Klinikum Leverkusen

Die Kliniken stehen im ständigen Austausch miteinander. Je nach Kapazität würden Patienten eben aufgenommen oder an andere Krankenhäuser weiterverlegt, so das Klinikum. Aktuell werden hier sieben bis zehn Kinder mit dem RS-Virus behandelt – täglich kommen circa drei Kinder dazu. Das Besondere in diesem Jahr: Die Kinder sind im Durchschnitt älter als üblich. Viele würden die ausgelassene Infektion durch die Corona-Schutzmaßnahmen jetzt nachholen, heißt es vom Klinikum weiter. Nächsten Monaten will das Krankenhaus einen von der Flut betroffenen Trakt wieder in Betrieb nehmen – damit gebe es dann auch wieder die gewohnte Bettenanzahl für Kinder und Jugendliche.

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