Anzeige
Rückschlag im Glyphosat-Rechtsstreit
Teilen:

Rückschlag im Glyphosat-Rechtsstreit

Im milliardenschweren Rechtsstreit wegen Glyphosat in den USA hat Bayer jetzt einen schweren Dämpfer kassiert. Der Leverkusener Chemie-Konzern hatte darauf gehofft, dass das oberste Gericht in den USA ein wegweisendes Urteil zugunsten eines Klägers korrigiert – daraus wird jetzt offenbar nichts.

Veröffentlicht: Mittwoch, 11.05.2022 04:17

Anzeige

2019 waren einem Mann 25 Millionen Euro zugesprochen worden. Das Gericht sah es damals als erwiesen an, dass der Unkrautvernichter Glyphosat für seine Krebserkrankung verantwortlich war. Ende letzten Jahres hatte der Supreme Court angekündigt, sich den Fall noch einmal gemeinsam mit dem Justizministerium genauer anzugucken. Die Experten sagen jetzt aber: das Urteil von damals ist rechtens, der Leverkusener Chemie-Konzern muss die Millionenstrafe zahlen. Und das nur in diesem einen Fall – tausend weitere Fälle könnten folgen.

Bayer weist die Vorwürfe weiter zurück. Glyphosat könne sicher genutzt nicht krebserregend sein, das sage auch die US-Umweltbehörde, so Bayer.


Anzeige
Anzeige
Anzeige