
Schlebusch: Verunreinigung durch Altöl?
Das Hochwasser im Juli letztes Jahr hatte die Fußgängerzone in Schlebusch komplett unter Wasser gesetzt. Das Problem: Durch die Flut wurden hier offenbar auch rund 1.000 Liter Altöl freigesetzt. Das haben Untersuchungen des Leverkusener Umweltamtes ergeben, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Er bezieht sich dabei auf einen nicht öffentlichen Bericht der Stadtverwaltung.
Veröffentlicht: Montag, 21.02.2022 14:43
Demnach soll das Altöl in einem alten Tank in einer offenbar unbekannten Wartungsgrube eines ehemaligen Speditionsbetriebs gelagert gewesen sein. Laut dem Bericht sei die Grube mit Metallplatten abgedeckt gewesen. Mit der Flut wurde das Altöl an die Oberfläche befördert und hatte einen schmierigen schwarzen Ölfilm in Schlebusch hinterlassen – unter anderem an Wänden, Stromkästen und Böden. Ob die dadurch großflächig verseucht wurden ist offenbar noch nicht abschließend geklärt. Laut dem Kölner Stadt-Anzeiger warte die Stadt noch auf Ergebnisse von Bodenproben. Bislang gehe man aber eher nicht davon aus.