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Skandal um A3-Lärmschutzplatten weitet sich aus
© Straßen NRW
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Skandal um A3-Lärmschutzplatten weitet sich aus

Das skandalöse Ausmaß der fehlerhaften Lärmschutzplatten auf der A3 bei Köln-Dellbrück ist deutlich größer, als angenommen. Die Straßenbauer von Straßen NRW haben im Zuge der Ermittlungen nun weitere Details veröffentlicht. Demnach soll die zuständige Baufirma insgesamt sieben Lärmschutzplatten an der Stelle nicht korrekt angebracht haben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 26.11.2020 05:18

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Aus Platzgründen sei beim Bau mit geschweißten Winkeln improvisiert worden sein, heißt es von Straßen NRW. Die Mängel seien schon seit 2008 bekannt – die Abnahme der Lärmschutzplatten sei deshalb damals nur unter Vorbehalt erfolgt. Laut Straßen NRW habe man die Baufirma mehrmals aufgefordert, Belege über die Statik zu bringen. Später sei die Firma insolvent gegangen. Wieso Straßen NRW selbst - als verantwortliche Behörde - im Zuge dieser Entwicklungen nicht tätig wurde, ist unklar. Schließlich ging es um die Verkehrssicherheit. Eine Anfrage unserer Redaktion dazu blieb bislang unbeantwortet.

Vor knapp zwei Wochen war eine 66-jährige Autofahrerin unter einer der Betonplatten auf der A3 bei Köln-Dellbrück begraben worden. Die Platte war einfach so auf die Fahrbahn gekippt.

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