
Sondersitzung wegen Giftmülldeponie
Die Baustellen-Sicherheit rund um die ehemalige Giftmülldeponie in Wiesdorf ist am Montag wieder Thema in der Leverkusener Politik. Die Bürgerliste hat eine gemeinsame Sondersitzung des Haupt- und des Umweltausschusses beantragt. Andere Parteien kritisieren die regelmäßig von der Bürgerliste beantragten Sondersitzungen, weil sie viel Zeit und Geld kosten.
Veröffentlicht: Montag, 29.04.2019 04:19
Die Sondersitzung beschäftigt sich mit einem Ereignis von vor ein paar Wochen: Besorgte Anwohner melden sich bei der Feuerwehr und sagen, dass es chemisch riecht rund um die Baustelle. Die Feuerwehr rückt an, kann aber nichts Verdächtiges rund um die Deponie messen.
Die Bürgerliste ist mit diesen Einsatz-Abläufen nicht einverstanden. Sie fordert, dass die Feuerwehr die Anwohner bei solchen Situationen künftig informiert, bevor sie rausfährt. Außerdem behauptet sie, dass die Feuerwehr nicht gut ausgerüstet ist in Sachen Gasmessgeräte. Zudem sieht die Bürgerliste Mängel bei der Firma, die für die Baustellen-Sicherheit zuständig ist und fordert, der Firma zu kündigen.