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Sportbund: Vereine sollen "Paradebeispiel" für Disziplin sein
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Sportbund: Vereine sollen "Paradebeispiel" für Disziplin sein

Viele Sportvereine bei uns haben sich auf diesen Tag gefreut: Ab heute darf unter freiem Himmel und mit Abstand zueinander wieder gemeinsam trainiert werden. Laut neuer Corona-Schutzverordnung dürfen auf öffentlichen und Vereins-Sportanlagen im Freien ab sofort bis zu 5 Personen aus maximal zwei Haushalten gemeinsam Sport machen. Und mit Abstand sogar Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren. Der Sportbund findet, dass damit verantwortungsvoll umgegangen werden muss. Er appelliert an alle Sportvereine in der Stadt, die geltenden Regeln ernstzunehmen, ein Vorbild für andere zu sein das Erreichte nicht kaputt zu machen.


Veröffentlicht: Montag, 08.03.2021 09:59

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5 Meter Abstand zueinander, die Duschen in Vereinsräumen nicht benutzen und die erlaubte Personenzahl einhalten – das sollte gerade Sportlern leichtfallen, weil sie sich ja auch im Sport an Spielregeln halten, so der Sportbund. Bei Verstößen befürchtet er, dass die Corona-Zahlen wieder steigen und die Lockerungen rückgängig gemacht werden könnten.

 

Bei aller Erleichterung über die Lockerungen plagen einige Vereine finanzielle Sorgen. Klamme Sportvereine können die „Soforthilfe Sport“ beantragen. Die Frist dazu endet in wenigen Tagen, am 15. März. Vier Vereine in unserer Stadt haben das gemacht, und durch die Soforthilfe Sport schon insgesamt rund 244.000 Euro bekommen.


Die Vorgaben sind allerdings streng - vor allem viele kleine Vereine bei uns in der Stadt können diese Hilfe nicht beantragen, weil sie als gemeinnützige Vereine die Vorgaben nicht erfüllen. Laut Sporthochschule Köln bangt aktuell jeder fünfte Sportverein um seine Existenz, weil viele Mitglieder gekündigt haben und keine neuen dazugekommen sind. 

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