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St. Antonius Zeltlager will sich rechtlich wehren
St. Antonius Zeltlager an der Ardèche
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St. Antonius Zeltlager will sich rechtlich wehren

Auch fast zwei Jahre nach der Flutkatastrophe in Südfrankreich ist das Thema für die das St. Antonius-Zeltlager längst nicht abgeschlossen. Die französische Justiz ermittelt nach wie vor gegen zwei Leiter des Zeltlagers, wegen fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Tötung. Die Verantwortlichen fordern jetzt, das Verfahren einzustellen. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 30.04.2020 12:14

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„Der Antrag unserer Anwältin ist raus – jetzt warten wir nur noch auf die Bestätigung“, sagt der Leiter des Zeltlagers. Sobald die Bestätigung da ist, wollen die Verantwortlichen von der Jugendförderung zum Gegenschlag ausholen und auf Schadenersatz klagen. Sie werfen der französischen Gemeinde an der Ardèche und einem Nachbarn grobe Fahrlässigkeit vor. Der Nachbar habe illegal auf dem Zeltlager-Gelände einen Damm gebaut, wodurch das Wasser der Flutwelle nicht ablaufen konnte. Ein Gutachter habe das Ganze bereits dokumentiert – das belastende Schreiben liege bereits in der Schublade. 

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