Stadt appelliert an Eigenverantwortung beim Schwimmen

Der Hitdorfer See bleibt die einzige Badestelle in Leverkusen, die auch von der DLRG überwacht wird. Das sagt die Stadt und appelliert Seebesucher jetzt am Hitzewochenende vorsichtig zu sein.

© Tim Weber

Am Großen Silbersee in Küppersteg ist Schwimmen in der Badezone zwar auch erlaubt, allerdings ohne Bewachung durch die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer. Eine Station wie in Hitdorf würde die Eigenverantwortlichkeit der Schwimmer mindern, sagt die Stadt.

Die Stadt sorgt nur dafür, dass am Silbersee ein gefahrloser Einstieg ins Wasser gelingt, keine spitzen Gegenstände im Wasser liegen und die Wasserqualität regelmäßig geprüft wird. Ansonsten setzt sie auf die Eigenverantwortung der Badegäste. Anders als am Hitdorfer See: Dort hat die DLRG eine feste Station. Die Badestelle wird zwischen 9 und mindestens 18 Uhr bewacht. Die DLRG appelliert wie die Stadt, dass Badegäste Respekt vor dem Wasser haben. Auffällig sei, dass Eltern häufiger auf ihr Handy schauen würden, statt ihre Kinder im Wasser zu überwachen. Noch vor zwei Wochen war ein 59-Jähriger Mann im Silbersee ertrunken. Er war das dritte Todesopfer in fünf Jahren, das in einem der Leverkusener Seen ertrunken ist. 

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